{"id":218,"date":"2022-05-23T17:36:12","date_gmt":"2022-05-23T17:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/kritischer-kalender.de\/?p=218"},"modified":"2022-05-23T17:36:48","modified_gmt":"2022-05-23T17:36:48","slug":"turchen18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kritischer-kalender.de\/en\/kritischer-adventskalender\/turchen18\/","title":{"rendered":"18. Door \u2013 Intersectionality"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/pad.riseup.net\/p\/r.7e13890a962eb9b51acb241b3665e340\">[English version]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Inhaltswarnung: Sexismus, Rassismus, Depression, Gewalt, <a href=\"#1\">Fatphobia\u00b9<\/a>, <a href=\"#2\">Suizidalit\u00e4t\u00b2<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist dieses Konzept extrem wichtig. Es ist mir wichtig, weil ich es nutzen kann, um anderen Menschen meine Situation zu erkl\u00e4ren. Es ist wichtig, weil es Aktivist*innen beibringt, dass die Welt nicht so eindimensional ist, wie viele denken.<br>Der Begriff kommt von dem englischen Wort \u201eintersection\u201c, was Kreuzung bedeutet. Wie Wege oder Stra\u00dfen sich kreuzen, so k\u00f6nnen sich auch Diskriminierungsformen kreuzen. Dort, wo sie sich kreuzen, verst\u00e4rken sie sich oft gegenseitig. Ein Beispiel: eine cis Frau ist von der Diskriminierungsform Sexismus betroffen. Ist sie auch noch Schwarz und chronisch krank, so ist sie auch von Rassismus und Ableismus betroffen.<br>Je nachdem wie sich unsere Pers\u00f6nlichkeit zusammensetzt, wo wir geboren wurden, wie unser Leben und das unserer Familien bisher verlaufen ist, kreuzen sich in uns als Individuen, verschiedene strukturelle, Vor \u2013 und Nachteile, also Privilegien und Diskriminierungen von denen wir betroffen sind<br>Da wir alle keine Leben f\u00fchren, die sich nur mit einem Thema besch\u00e4ftigen, w\u00fcnsche ich mir, dass ihr anfangt euch mit den gesamten Lebensrealit\u00e4ten anderer Menschen zu befassen. Erarbeitet euch Empathie f\u00fcr Menschen, die nicht eure Vorteile genie\u00dfen, anstatt so zu tun, als w\u00e4ren diese Vorteile euer Geburtsrecht, denn das sind sie nicht. Die Vorteile, die wir genie\u00dfen, haben wir nur, weil wir das Gl\u00fcck hatten, dort geboren zu sein, wo es sie gibt.<br>Was ich im nachfolgenden Text teile, sind meine Erfahrungen und meine Meinungen. Nichts hier ist vollst\u00e4ndig, es sind kurze Ausz\u00fcge aus Abschnitten meines Lebens. Zu jeder Aussage k\u00f6nnte ich noch dutzende \u00e4hnlicher Beispiele aufz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von intersektionaler Diskriminierung betroffen zu sein, hei\u00dft f\u00fcr mich vor allem Einsamkeit. Es hei\u00dft f\u00fcr mich, dass, egal wo ich bin, die Leute auf den ersten Blick erkennen, dass ich nicht dazu passen kann. Selbst wenn ich mich dort eigentlich zuhause f\u00fchlen m\u00f6chte. Es ist schwer, Gemeinschaft zu finden, wenn alle Leute um dich herum anders sind als du und sich einen Dreck um deine Lebensrealit\u00e4t scheren. Das hei\u00dft nicht zwangsl\u00e4ufig, dass diese Leute dich hassen oder dir B\u00f6ses wollen. Aber sie stehen auch nicht hinter dir, wenn du Diskriminierung erf\u00e4hrst, die anders ist als diejenige, die sie selbst kennen. So kann sich eine Schwarze Frau, nicht auf Unterst\u00fctzung von wei\u00dfen Frauen verlassen, wenn sie Rassismus erf\u00e4hrt. Sie kann sich auch nicht auf die Unterst\u00fctzung von Schwarzen M\u00e4nnern verlassen, wenn sie Sexismus erf\u00e4hrt. Je mehr solcher Intersektionen eine Person in sich vereint, desto schwieriger ist es, Menschen zu finden, bei denen du dich sicher f\u00fchlen kannst. Bei denen du nicht st\u00e4ndig auf der Hut sein musst, welcher Angriff auf deine Person als n\u00e4chstes angeschossen kommt. Dabei spreche ich hier vor allem von <a href=\"#3\">Mikroaggressionen\u00b3<\/a>, die (in meiner Erfahrung) gr\u00f6\u00dftenteils unbewusst ver\u00fcbt werden. Unbewusst hei\u00dft hier nicht, dass ich die T\u00e4ter*innen in Schutz nehmen will. Es hei\u00dft vor allem, dass sie keine Einsicht f\u00fcr ihr Fehlverhalten haben werden und sich mit allen Methoden, die im T\u00fcrchen \u00fcber m\u00e4nnliche Zerbrechlichkeit genannt wurden, gegen dich wehren. Also hast du nur zwei Optionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens: Du schweigst. Du schluckst den Schmerz herunter. Du heuchelst ein L\u00e4cheln und versuchst irgendwie die Zeit zu \u00fcberbr\u00fccken, bis du dich aus der Situation entfernen kannst und machst die Verletzung mit dir selbst aus. Wenn du zu den Gl\u00fccklichen geh\u00f6rst, die eine Gruppe \u201esicherer\u201c Menschen hat, denen du dich anvertrauen kannst, dann tust du das. Wenn du wie ich bis vor Kurzem, keine Menschen hast, denen du dich anvertrauen kannst, machst du es irgendwie mit dir selbst aus. Du weinst, schreist, machst Kunst oder Sport. Du betrinkst dich, \u00fcberarbeitest dich, fliehst dich in B\u00fccher oder Serien. Oder du hast vielleicht andere Methoden gefunden. Du machst, was du machen musst, um am n\u00e4chsten Tag wieder aufstehen zu k\u00f6nnen und einer Welt zu begegnen in der du quasi allein dastehst.<br>Zweitens: Du wehrst dich gegen die Diskriminierung. Du argumentierst sachlich, du wirst w\u00fctend, du schreist, du erkl\u00e4rst zum viertausendsten Mal. Ich habe all diese Ans\u00e4tze schon ausprobiert. F\u00fcr mich endeten sie alle ungef\u00e4hr gleich. Die Gruppe an nicht-Betroffenen h\u00e4lt zusammen und erkl\u00e4rt mir, dass das keine Diskriminierung gewesen sein kann, weil die Person es \u201eja nicht so gemeint hat\u201c, weil du ja \u201ezu empfindlich\u201c bist, weil du das \u201eschon wieder falsch verstanden\u201c hast, weil du \u201ees immer pers\u00f6nlich nimmst\u201c (siehe <a href=\"https:\/\/kritischer-adventskalender.de\/15\">Gaslighting, T\u00fcrchen 15<\/a>). Die Energie, die du in dieser Diskussion mit der Horde Unbetroffener verloren hast, bekommst du so schnell nicht wieder zur\u00fcck. Mich kostet das oft viele Tage oder sogar Wochen, bis ich mich emotional, mental und psychisch von solchen Situationen erholt hab.<br>Keine der beiden Optionen ist wirklich gut. Entweder l\u00e4ufst du Gefahr, dass die Unbetroffenen deine pers\u00f6nlichen Grenzen st\u00e4ndig \u00fcberschreiten. Oder sie stempeln dich als St\u00f6renfried ab, der immer ihren Spa\u00df verdirbt und nehmen deine Einw\u00e4nde gegen ihr diskriminierendes Verhalten schlicht nicht mehr ernst. Das kann so weit gehen, dass sie es als am\u00fcsant empfinden, dich zu diskriminieren, weil du dich dann immer so sch\u00f6n \u00e4rgerst. Auch das habe ich schon h\u00e4ufiger erlebt.<br>Alle Menschen haben Herausforderungen oder Probleme. Alle Menschen haben auch mal \u201eschlechte Tage\u201c. Aber es ist wichtig, dass du verstehst, dass es Menschen unter uns gibt, die viel gr\u00f6\u00dfere H\u00fcrden haben. F\u00fcr die es schon eine Leistung ist, wenn sie Dinge schaffen, die f\u00fcr dich allt\u00e4glich sind. F\u00fcr viele Menschen, die mit Depressionen oder anderen psychisch-mentalen Herausforderungen k\u00e4mpfen ist es z.B. eine gro\u00dfe Errungenschaft, wenn sie ihre K\u00fcche aufr\u00e4umen oder ihre W\u00e4sche waschen. Wie oft ich schon Tage-\/Wochenlang nicht gesp\u00fclt habe, weil es mich alle Kraft, die ich hatte, gekostet hat, in der Arbeit zu erscheinen und meinen 8h Dienst zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten 15 Jahre meines Lebens habe ich nicht nur im Kampf mit r\u00fccksichtslosen unbetroffenen Personen, sondern auch mit mir selbst verbracht. Im Kampf mit mir selbst, weil Jahrzehnte des Gaslightings und Psychoterrors von Familie, Gesellschaft, Arbeitskolleg:innen und Umfeld dazu gef\u00fchrt haben, dass ich wirklich geglaubt habe, dass ich das Problem bin. Ich war der festen \u00dcberzeugung, meine depressiven Phasen seien nur Zeichen meiner Faulheit, die Tatsache, dass ich fast alle Menschen gemieden habe, sei Zeichen meiner Unzuverl\u00e4ssigkeit. Ich war \u00fcberzeugt, dass ich dumm, h\u00e4sslich, unw\u00fcrdig und empfindlich bin. Solange ich denken kann, k\u00e4mpfe ich mit meinem K\u00f6rper, weil er Kurven, Falten, Risse und W\u00fclste hat. Wie viele Tr\u00e4nen ich schon in Umkleidekabinen vergossen habe, weil es im ganzen Einkaufszentrum nicht eine Hose gibt, in die meine Beine passen. Wie viele (ungefragte) Kommentare \u00fcber Form und Volumen meines Hinterns ich schon (weg)ignoriert habe. Ich war bei europ\u00e4ischen, afrikanischen und s\u00fcdamerikanischen Fris\u00f6r:innen, habe mir chemischen Relaxer (Haargl\u00e4tter) in die Haare geschmiert bis sie ausgefallen und abgebrochen sind, um besser in die deutsche <a href=\"#4\">Dominanzgesellschaft\u2074<\/a> zu passen. Wie oft habe ich versucht Menschen zu erkl\u00e4ren, dass ich Deutsche bin und wie oft glaubten sie mir einfach nicht. Ich habe (fast) alle Di\u00e4ten, die ihr euch vorstellen k\u00f6nnt durchgemacht und zeitweise einfach aufgeh\u00f6rt zu essen, um dem wei\u00dfen, westlichen Sch\u00f6nheitsideal zu entsprechen. Um nicht zu h\u00f6ren, wie M\u00e4nner \u00fcber meinen \u201efetten Arsch\u201c und Frauen \u00fcber meine \u201egeb\u00e4hrfreudigen H\u00fcften\u201c, wie sie in \u201emeinem Land\u201c ja \u00fcblich w\u00e4ren, sprechen. Alles um auch irgendwo dazu zu geh\u00f6ren, zu dieser Gesellschaft zu geh\u00f6ren. \u00dcber Jahre hinweg habe ich regelm\u00e4\u00dfig mit dem Gedanken gespielt, mir das Leben zu nehmen. Vielleicht w\u00fcrden sie dann erkennen, dass ich nicht nur empfindlich bin. Vielleicht w\u00fcrden sie sehen, dass es mir wie Dreck geht. Vielleicht w\u00fcrde mich jemand sehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute werde ich ungefragt von Menschen angefasst und ich hasse es. Bis heute sprechen mich Menschen in Englisch oder gebrochenem Deutsch an, selbst wenn sie mein perfektes Deutsch schon geh\u00f6rt haben. Bis heute weine ich noch, wenn ich allein vor dem Spiegel stehe. Obwohl ich wei\u00df, was mein armer K\u00f6rper aushalten musste und muss. Es kostet mich bis heute viel Kraft, mich selbst zu lieben und es gelingt mir beileibe noch nicht immer. Obwohl ich seit Jahren daran arbeite zu verlernen, was mir durch Gaslighting beigebracht wurde. Wenn ich mich heute f\u00fcr Menschen einsetze, dann weil ich noch sehr genau wei\u00df, wie es sich anf\u00fchlt, ganz alleine zu k\u00e4mpfen, bis zum Ende meiner Kraft und dar\u00fcber hinaus. Weil ich nicht will, dass Menschen, die mich kennen, jemals so einsam und verzweifelt sein m\u00fcssen, wie ich es war.<br>Was die Einsamkeit in meiner Erfahrung noch viel schlimmer macht, ist wenn Leute dir in den R\u00fccken fallen. Das Problem dabei ist, dass die Solidarit\u00e4t nicht in beide Richtungen l\u00e4uft. Ein Beispiel: Vor einiger Zeit war ich mit einer Gruppe wei\u00dfer cis Menschen beisammen. Die Frauen (beide wei\u00df und zierlich) in der Gruppe berichteten von Sexismus, der ihnen widerfahren ist und ich solidarisierte mich mit ihnen. Nachdem ich zustimmend sagte, dass es ein Problem sei, wenn (cis) M\u00e4nner st\u00e4ndig ungefragt ihre Kommentare zu weiblichen K\u00f6rpern abgeben, sagte eine der beiden, dass sie das auch von fremden Frauen nicht akzeptabel findet, da das \u201en\u00e4mlich immer die fetten und h\u00e4sslichen\u201c seien. Da war sie wieder die \u201e<a href=\"#1\">Fettenfeindlichkeit\u00b9<\/a>\u201c. Niemand sagte etwas dagegen. Gerade noch habe ich mich f\u00fcr dich eingesetzt und im selben Atemzug stichst du mir in den R\u00fccken. An dem Abend ging ich nach Hause und weinte mich in den Schlaf. Um drei Uhr nachts wachte ich w\u00fctend auf. W\u00fctend \u00fcber mich, weil ich doch wirklich dachte, wei\u00dfen Leuten vertrauen zu k\u00f6nnen. W\u00fctend, weil mir jetzt um 3:00Uhr eine gute Reaktion auf ihre Diskriminierung eingefallen war. W\u00fctend auf egoistische, unsolidarische, nichtbetroffene, privilegierte Menschen, die mir meinen Fortschritt kaputt machen. W\u00fctend und einsam. Inzwischen habe ich ein paar Menschen gefunden, denen ich mich anvertrauen kann. Aber es f\u00e4llt mir immer noch schwer mit irgendwem zu sprechen, wenn ich mich gerade verletzlich f\u00fchle.<br>Wenn die Solidarit\u00e4t nicht in beide Richtungen geht, kann sie mir gestohlen bleiben. Wenn du nicht versuchst, ALLE Menschen mitzudenken, kann mir deine \u201ewokeness\u201c gestohlen bleiben.<br>Mein Aktivismus kommt aus Schmerz und Einsamkeit. Mein Einsatz f\u00fcr Menschen, die betroffen sind, wo ich Privilegien habe, kommt daher, dass ich genau wei\u00df, wie es ist, wenn sich niemand einen Dreck um dich schert. Darum habe ich beschlossen, nicht so zu sein. Es ist nicht schlimm, wenn du von gewissen Erfahrungen\/Lebensrealit\u00e4ten nichts wei\u00dft. Schlimm ist es, wenn du Leuten erz\u00e4hlst, dass ihre Erfahrungen unwahr sind, weil sie dir nicht in den Kram passen. Schlimm ist, wenn du selbst, nachdem du darauf hingewiesen wurdest, die Anliegen von Betroffenen ignorierst. Bsp: ich hatte einen Kollegen, der mich regelm\u00e4\u00dfig nach dem Zustand \u201emeines Landes\u201c \u2013 womit er das Herkunftsland meiner Gro\u00dfmutter meinte &#8211; befrage und ich ihm jedes Mal wieder sagte, dass \u201emein Land\u201c hier sei. Daraufhin rollte er mit den Augen und meinte: \u201edu wei\u00dft doch was ich meine\u201c. Wenn dann kein ausf\u00fchrlicher Lagebericht folgte, galt ich als beleidigte Leberwurst.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dir dieser Text ein bisschen unstrukturiert erscheint, dann weil das Leben f\u00fcr viele Menschen unstrukturiert ist. Wir intersektional Diskriminierte Menschen sind gleichzeitig Schwarz, of Color, wei\u00df, d\u00fcnn, dick, weiblich, trans, neurodivers, queer, inter,j\u00fcdisch, muslimisch, chrislich, hinduistisch, atheistisch, leben mit Behinderung und\/oder chronischer Krankheit, sind migriert und\/oder geflohen, haben Armut, Gewalt und Traumata \u00fcberlebt. Wir sind all das und so vieles mehr. Auch wenn uns die Diskriminierungen jeden Tag begleiten, bestimmen sie nicht wer wir als Menschen sind. Wir sind Eltern, Geschwister, Partner<em>innen, Freund<\/em>innen, Familie (ob Blutsverwandt oder nicht), wir studieren, haben Jobs. Wir lieben, lachen, trauern, feiern, weinen, k\u00e4mpfen &#8211; wir leben.<br>Die wunderbare Audrey Lorde sagte:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wir k\u00e4mpfen keine &#8216;ein-Thema-K\u00e4mpfe&#8217;, weil wir keine &#8216;ein-Thema-Leben&#8217; f\u00fchren.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>(Original: &#8220;There is no such thing as a single-issue struggle because we do not live single-issue lives&#8221;)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2753 &#8216;Was mach ich jetzt wenn ich das gelesen habe?&#8217;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1) nimm dir nicht heraus, Themen zu ignoriern\/wegzulassen, weil du sie anstrengend oder belastend findest &#8211; dadurch wirst du Teil des Problems und machst unser Leben viel h\u00e4rter (PS: wir haben diesen Luxus auch nicht)<br>2) setz dich mit anderen Lebensrealit\u00e4ten auseinander, versuch mal zu reflektieren, ob die Menschen in deinem Umfeld vielleicht vor anderen H\u00fcrden stehen als du<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2139\ufe0f Explanation of terms:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"1\"><li><a href=\"https:\/\/pad.riseup.net\/p\/r.372144c43863ea2b888e81dfaade4305\">\u00b9Fatphobia \/ Fettenfeindlichkeit<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"2\"><li><a href=\"https:\/\/pad.riseup.net\/p\/r.372144c43863ea2b888e81dfaade4305\">\u00b2Suizidalit\u00e4t<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"3\"><li><a href=\"https:\/\/pad.riseup.net\/p\/r.372144c43863ea2b888e81dfaade4305\">\u00b3Mikroaggressionen<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"4\"><li><a href=\"https:\/\/pad.riseup.net\/p\/r.372144c43863ea2b888e81dfaade4305\">\u2074Dominanzgesellschaft<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>\u27a1\ufe0f Ressourcen zum Weiterlernen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/www.ted.com\/talks\/kimberle_crenshaw_the_urgency_of_intersectionality#t-5482\">Ted Talk von Kimberl\u00e9 Crenshaw (englisch)<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/3NzDrG8Khar7zW7U2BoxO6?si=Cdy3GBBXSnmvYTnfToWLnA\">Podcast: BBQ &#8211; Folge zu Intersektionalit\u00e4t<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/7uE4dlYZchYZ9F0TYYP8NE?si=df666f53c72f4faf\">Podcast: Realit\u00e4ter*innen<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/2MjKibtTpxGn1EfKSxbWo9?si=53b8d9da834f4aee\">Podcast: Tupodcast<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/track\/0E2riUNyE0xSvio45clt98?si=cd2990b5c5c0491c\">(H\u00f6r)Buch: Emilia Roig &#8211; Why we matter (im Aufbau Verlag)<\/a><\/li><li>Buch: Schwarz wird gro\u00dfgeschrieben &#8211; Hrsg. Evein Obulor (&amp;T\u00f6chter Verlag)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Instagram Channels:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/tupoka.o\/\">Tupoka Ogette<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/raulkrauthausen\/\">Raul Krauthausen<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/queerlexikon\/\">Queerlexikon<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/workin_germany\/\">Workin&#8217; Germany<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>[Anmerkung]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum T\u00fcrchen, in dem es u.a. um Intersektional\u00e4t ging (T\u00fcrchen 15: Male Fragility), haben wir die Kritik erhalten, dass in der Auflistung der verschiedenen Diskriminierungsformen Antisemitismus fehlt. Wir haben das in diesem Text erg\u00e4nzt. Vielen Dank f\u00fcr die zahlreichen R\u00fcckmeldungen und die Kritik. Wir haben im Moment nicht die Kapazit\u00e4ten, euch zu antworten, aber wir lesen die Mails und nehmen uns die Kritik zu Herzen. Es ist geplant, dass wir in irgendeiner Form darauf eingehen, da es uns sehr wichtig ist, auch in diesem Punkt transparent zu sein. Danke f\u00fcr euer Verst\u00e4ndis und gebt uns gerne weiter R\u00fcckmeldung!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English version] Inhaltswarnung: Sexismus, Rassismus, Depression, Gewalt, Fatphobia\u00b9, Suizidalit\u00e4t\u00b2 F\u00fcr mich ist dieses Konzept extrem wichtig. Es ist mir wichtig, weil ich es nutzen kann, um anderen Menschen meine Situation zu erkl\u00e4ren. 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